Hegering Kalender

Category ImageMittwoch, 21.08.2019
Probe Gebrauchsbläser
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Bläserprobe
Category ImageSonntag, 25.08.2019
Sommerfest
Category ImageDonnerstag, 29.08.2019
Bläserprobe
Category ImageMittwoch, 04.09.2019
Probe Gebrauchsbläser

Hundeerziehung

Jubiläumskonzert der Bläsergruppe

Der Hegering Siebengebirge hatte eingeladen zum Jubiläumskonzert unserer Bläsergruppe.

Vor 50 Jahren wurde die Bläsergruppe gegründet, ein wirklich guter Grund, ein großes Fest zu feiern. Nach einer langen Vorbereitungsphase mit Planungen von Ort, Ablauf, Inhalten und Vielen mehr wurden dann die Einladungen verteilt. Auch die örtliche Presse informierte umfangreich. Alle waren sehr gespannt. Wir trafen uns dann im Park vom Haus im Turm in Rhöndorf, ein perfektes Ambiente; ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch. Unter schattigen Bäumen, ein kühlender Wind, für erfrischende Getränke war gesorgt. Und dann konnte das Fest beginnen, unsere Bläsergruppe begrüßte ein großes Publikum mit der „Begrüßung“, auch der Hegering freute sich, dass so viele Menschen erschienen waren.

Mit bekannten Jagdliedern, Hörnerklängen und dem Jägerchor begann ein großartiges Konzert. Und schon da wurde an der Reaktion der Zuhörer deutlich, was Jagdmusik, unser gelebtes Brauchtum bewirken kann. Sie löst Emotionen aus, kann das Herz berühren, Gänsehautgefühl erzeugen. Die Bläser können unsere Freude an der Jagd zum Ausdruck bringen. Auch zur Ehre von besonderen Ereignissen klingen unsere Hörner, nicht zuletzt gehören auch Trauer und Abschied dazu. Was manchmal schwer mit Worten ausgedrückt werden kann, kann unsere Musik vermitteln.

Den zweiten Teil gestalteten fünf Parforcehörnerbläser, festliches Halali, Fanfaren und fröhliche Melodien erklangen, immer wieder großer Beifall. In seiner Festrede erinnerte Hubert Feldhaus an die Gründung der Bläsergruppe und bedankte sich bei den Akteuren, die die Erfolgsgeschichte maßgeblich mit geprägt haben. In gewohnt humorvoller Art erzählte er auch Anekdoten aus den vergangenen Jahren, die uns zum Lachen brachten. Wichtig ist in der Gruppe vor allem auch der persönliche Kontakt, das gemeinsame jagdliche Erleben. Höhepunkte sind immer wieder die öffentlichen Auftritte, gerade die jährliche Hubertusmesse in Bad Honnef ist ein fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit unserer Jägerschaft, immer mit sehr positiver Resonanz von allen Seiten.

Im folgenden Teil wurden Märsche gespielt, aber auch Volksweisen, bei denen viele von uns mitsingen konnten. Beim „Gamsschützenmarsch“ und dem Stück „Wenn der Auerhahn balzt“, zeigten auch Solisten ihr großes Können.

Dann kam der Auftritt unserer „Gebrauchsbläser“. Irene Feldhaus moderierte und erklärte den Zuhörern den Ablauf eines Jagdtages mit denen hier fest verankerten Jagdsignalen. Es wurde deutlich, wie wichtig Jagdsignale für eine gut organisierte, sichere Jagd sind: Jagdhörner sind auch in Funklöchern weithin zu hören und damit durch Handys nicht zu ersetzen. Nicht zuletzt ehren wir Jäger das erlegte Wild durch individuelle Signale und laden dann ein zum geselligen Zusammensein. Unsere Gebrauchsbläser, darunter auch einige zum ersten Mal, hatten große Freude vor einem so zahlreichen Publikum zu spielen. 

Der Schlussteil war geprägt von Jagdstücken aus Frankreich, für mich immer ein Höhepunkt. Frankreich und die Parforcehörner sind der Anfang der Jagdmusik, die dann virtuos für Ventilhörner weiterentwickelt wurde. Schwungvoll gespielte virtuose Stücke, mitreißende Melodien und feierliche Märsche, Bläser, die mit Freude spielten, das ging vielen sehr nahe. Danach der Abschied: „Kein schöner Land“ und der von Anette Calkin arrangierte „Sonnenuntergang“; ein letzter Gruß.

Aber das sollte nicht der Abschluss sein. Alle unsere Bläser versammelten sich noch zum Jägermarsch und danach zum Stück „Auf Wiedersehen“, ein großer Abschied. Wir werden wieder zusammenkommen und wüschen allen, die gekommen sind eine schöne Zeit, Gesundheit und Freude auf allen Wegen.

Großer Dank geht an Anette Calkin, die unsere Bläsergruppe mit ganz viel Gespür und Gefühl so meisterlich führt und an unsere Bläser für die Zeit, die sie aufbringen, um so gekonnt zu spielen. Aber auch an all diejenigen, die dazu beigetragen haben, dass es so ein beeindruckendes Fest wurde. Wir haben sehr viel Lob erhalten, ich gebe es an alle weiter. Eine ältere Dame brachte es auf den Punkt: „da bin ich seit mehr als 50 Jahren mit einem Jäger verheiratet, aber so etwas Schönes habe ich noch nicht erlebt“ Danke!

Jahreshauptversammlung vom Hegering Siebengebirge am 09.03.2019

Wie im letzten Jahr waren die Mitglieder des Hegeringes zur jährlichen Hauptversammlung auf die Margarethenhöhe geladen. Zahlreiche Pächter zeigten auf der die Versammlung begleitenden Trophäenschau die Trophäen der in ihren Revieren erlegten Rehböcke. Ein beeindruckendes Bild als Rückblick auf die Jagderfolge des vergangenen Jagdjahres; auch ein Zeichen der Freude über viele Jagderlebnisse. Ein Fuchsfell als Zeichen unserer Beteiligung an der Aktion „Fellwechsel“ – ein wichtiger Beitrag.

Unsere Bläser begrüßten die Mitglieder unseres Hegeringes, die in großer Zahl der Einladung gefolgt waren, der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Zusammenspiel unserer Bläsergruppe mit den Gebrauchsbläsern bei den Jagdsignalen beeindruckte alle Anwesenden. Wir konnten als Gäste die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Königswinter Frau Cornelia Mazur-Flöer, für das Kreisveterinäramt Herrn Dr. Klaus Mann und die Vorsitzende der Kreisjägerschaft Frau Elisabeth Trimborn ganz herzlich begrüßen. Frau Mazur-Flöer richtete ermutigende Worte an die Jägerschaft, sie leistet mit ihrem Beitrag zum Natur- und Tierschutz im Siebengebirge, eine wichtige Aufgabe in den Städten Königswinter und Bad Honnef.

Es folgte die Ehrung unserer Jubilare; in diesem Jahr konnten besonders viele Mitglieder unseres Hegeringes ausgezeichnet werden. Die Treuenadel für 25-jährige Mitgliedschaft im DJV erhielten Dirk Koch, Hans-Heribert Krahe und Robert Schneider. Seit 40 Jahren sind dabei: Georg Hauser, Horst Nitzke und Dr. Heinz Jüngst.  Goldjubilare sind Angelika Dohle, Prof. Dr. Hanns-Severin Haase und Prof. Dr. Roland Kirchherr. Schon vor 60 Jahren trat Karl-Anton Weber dem DJV bei, er konnte diese Ehrung persönlich in Empfang nehmen. Für Verdienste für den Einsatz in unserer Jägerschaft durften wir Dr. Klaus Mann vom Kreisveterinäramt mit der Verdienstnadel des LJV in Silber auszeichnen, unseren langjährigen Berater in allen Fragen der Wildbrethygiene und Seuchenbekämpfung. Die DJV-Verdienstnadel in Bronze erhielt Dr. Heinz Jüngst.

Ganz besonders freute es uns, dass wir uns bei zwei Mitgliedern mit der sehr hohen und selten vergebenen Ehrung einer DJV-Verdienstnadel in Silber bedanken konnten. Schon 20 Jahre ist Anna Maria Müller unsere Schatzmeisterin. Sie hat sich neben der immer korrekten Kassenführung auch um das Vereinsrecht unseres eingetragenen Vereins und um die Mitgliederbetreuung außergewöhnliche Verdienste erworben. Auf vielen Feldern war und ist Hubert Feldhaus in unserem Hegering aktiv. 15 Jahre leitete er die Bläsergruppe, daneben lagen ihm immer die Pflege des jagdlichen Brauchtums am Herzen; als Obmann für die Pächter schätzen wir ihn als fundierten Ratgeber in vielen rechtlichen und jagdkundlichen Fragen. Mit dem „Ehrenmarsch“ unsere Bläsergruppe bedankten wir uns herzlich bei allen für ihre langjährige Treue und den großen Einsatz für den Hegering.

Im Anschluss an den Jahresrückblick des Hegeringleiters bedankte sich dieser bei allen Jägerinnen und Jägern des Hegeringes, die sich so aktiv im letzten Jahr für den Hegering eingesetzt haben. Neben den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes tragen ganz viele durch ihr Mittun dazu bei, dass unser Hegering so lebendig und aktiv aufgestellt ist.

Der Vorstand des Hegeringes wurde nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfung einstimmig entlastet, es folgte die Neuwahl des Vorstandes. Der Vorsitzende Dr. Heinz Jüngst, die Schatzmeisterin Anna Maria Müller und der Schriftführer Dr. Bernd Zimmermann erklärten sich bereit, für weitere 4 Jahre für den Hegering zu arbeiten. Sie wurden ohne Gegenstimme wiedergewählt. Jürgen Semmelsberger kandidierte nicht mehr als stellvertretender Vorsitzender, ihm sei an dieser Stelle für sein Engagement herzlich gedankt. Die Mitglieder wählten einstimmig Thomas Klingmüller zum stellvertretenden Vorsitzenden, wir sind ein motiviertes und gutes Team.

Zu unserem Jahresvortrag hatten wir den Leiter der Beratungsstelle des Landesverbandes Rheinland-Pfalz Herrn Revierjagdmeister Robert Ackermann eingeladen. Das Thema war: „Die Ruf- und Lockjagd am Beispiel von Rehwild, Rabenkrähe und Raubwild“. Wir haben uns in der letzten Zeit mit vielen Themen beschäftigt, der ASP, Fragen zum Wildschaden, zur Wildbrethygiene, jetzt sollte es auch einmal ein Thema sein, was unsere Passion, unsere Freude an der Jagd zum Ausdruck bringt. Eine uralte Form der Jagd, spannend, aufregend, faszinierend. Robert Ackermann konnte uns das sehr gut vermitteln. Die Lockjagd auf die Krähe, den Reiz auf den mäuselnden Fuchs und nicht zuletzt die Blattjagd im Hochsommer auf den Bock. Es gibt viele Anleitungen und Ratschläge, es war ein toller optischer und akustischer Rundgang durch das Jagdjahr. Der anwechselnde Fuchs, die Krähen im Anflug und der suchende Bock, sie machen einen großen Reiz der Jagd aus. Wenn wir den Kitzfiep hören, jeder hat es schon erlebt, es kann spannend werden. Es gab ausgezeichnete Tipps, praktisch mit Lockern vorgeführt; auch die Erfolge dieser Jagd konnten überzeugen. Alle Zuhörer hörten gespannt zu und waren begeistert; auch in der Erinnerung an Freude eigener Erlebnisse. Herzlicher Dank für diesen beeindruckenden Vortrag, er bleibt in Erinnerung.

Beendet wurde die Jahreshauptversammlung mit dem Schlusswort: guten Wünschen für das kommende Jagdjahr – Freude bei der Jagd allein oder mit Freunden. Der Hegering lud nach Abschluss der Versammlung noch zum Grillen ein. Bei leckerer Wildgrillwurst und angeregten Gesprächen in großer Runde klang dieser wirklich gelungene Tag gemütlich aus. Es gab viel zu diskutieren, es wurde spät.

Waidmannsheil an Alle und Dank den Organisatoren und Mithelfern.

Heinz Jüngst

Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest

Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist für uns Jäger, aber vor allem auch für die Landwirte in Deutschland eine große wirtschaftliche Bedrohung. Was kann da auf uns Jäger zukommen?
Wichtig ist, gut informiert zu sein. Deswegen hatten wir zu unserem Stammtisch Anfang Dezember 2018 einen sehr kundigen Referenten eingeladen, ausdrücklich ging auch die Einladung an alle Pächter und Revierinhaber unseres Hegeringes. Sie sind die in erster Linie Betroffene und Verantwortliche. Und so waren sehr viele interessierte Zuhörer erschienen, die dem Vortrag von Dr. Klaus Mann vom Kreisveterinäramt Siegburg konzentriert verfolgten.
Dr. Klaus Mann informierte über den derzeitigen Ausbreitungsstand der ASP in Europa, sie ist uns in Belgien schon sehr nahegekommen. Bekannt ist uns allen, dass die Hauptursache für die Verbreitung der Seuche vom Menschen ausgeht. Achtlos weggeworfene Lebensmittel, die aus dem Verbreitungsgebiet der ASP stammen sind ein Ansteckungspool. Für uns Jäger ist es wichtig, Anzeichen bei erkrankten Wildschweinen zu erkennen, jedes auffällige Tier muss gemeldet werden; dies ist auch schon in der Wildbrethygieneverordnung vorgeschrieben. Sollte die ASP bei uns ausbrechen, geht automatisch die Handlungshoheit in die Hand der staatlichen Behörden. Angeordnete Zwangsbejagungen und Suche verendeter Sauen in unseren Revieren sind dann erste Schritte. In jedem Fall wird dann die Jagd und auch schon das Betreten betroffener Kernzonen verboten, bzw. stark eingeschränkt werden.
Wir Jäger müssen alles tun, damit es zu keiner Verbreitung der afrikanischen Schweinepest in unseren Revieren kommt. Wichtig ist die Einhaltung grundlegender Hygienemaßnahmen, selbstverständlich sein sollte die Reinigung unserer Jagdausrüstung nach jeder Jagd. Nach Jagden in potentiellen Gefahrengebieten auch Desinfektionsmaßnahmen. Die Ausführungen von Dr. Klaus Mann gaben sehr klare und eindrückliche Informationen, viele klärenden Fragen aus der Runde der Teilnehmer konnten ausführlich beantwortet werden. Es war ein wichtiger und nachdenklich stimmender Vortrag, die ASP ist eine sehr gefährliche Seuche. Ein Ausbruch würde in unseren Revieren und bei den heimischen Landwirten sehr hohe wirtschaftliche Verluste zur Folge haben.  

Natürlich warm

Jäger nutzen nachhaltig erzeugten Rohstoff

Tragen sie einen Pelzmantel? Nein? Dann sind sie in guter Gesellschaft, denn für Omas Pelzmantel mussten oft geschützte oder unter zweifelhaften Umständen gehaltene Pelztiere ihr Leben lassen. Tatsächlich tragen viele Modebewusste wieder Pelz in Form eines Kragens an der Kapuze – doch auch hier ist die Quelle der Felle oft im Dunkeln.

Der Deutsche Jagdverband hat sich 2016 zur Aufgabe gemacht hier eine Alternative zu bieten und nachhaltig erzeugte Felle von heimischen Raubtieren besser als bisher verfügbar zu machen. Diese Initiative heißt Fellwechsel und wird von den Hegeringen Siebengebirge und Agger-Sieg tatkräftig unterstützt.

Warum werden Raubtiere, wie Fuchs, Dachs, Marder, Waschbär und andere Arten bejagt? Zum einen steht der Schutz von Rebhuhn, Fasan und Hase im Vordergrund. Hier gehören vor allem ihre Jungtiere in das Beutespektrum von Fuchs und Co. Die Räuber werden immer zahlreicher, da sie keine natürlichen Feinde haben. Alle drei Arten sind stark zurückgegangen und Untersuchungen haben gezeigt, dass sich diese Arten mit Landschaftsgestalterischen Maßnahmen alleine nicht erholen können. Zu sehr setzen ihnen das geringere Nahrungsangebot an Insekten und Grünstreifen sowie die Raubsäuger zu.

Zum anderen unterstützen die Jäger Artenschutzprogramme und die Umsetzung der EU-Verordnung zum „Management invasiver Arten“ wie z.B. Mink, Marderhund und Waschbär.

Bei der Jagd auf all diese Raubtiere fällt ein bisher in Deutschland nur von Jägern genutzter Rohstoff, das sehr wertvolle Fell an.

Um die Jäger bei der zeitaufwendigen Arbeit vom Abstreifen des Felles, dem Gerben bis zum Endprodukt zu unterstützen, wurde eine zentrale Station in Deutschland für diese Arbeiten eingerichtet. Hier werden die kompletten Wildkörper angeliefert und professionell weiterverarbeitet. Das Endprodukt sind dann Produkte wie Mützen oder Handwärmer aus nachhaltig erzeugtem Fell von heimischen Wildtieren.

Bleibt noch die logistische Aufgabe das Wild zu sammeln und an die Zentralstelle zu senden. Hier wurden die örtlichen Jägerorganisationen angefragt, regionale Sammelstellen einzurichten, von denen die Tiere abgeholt werden. Im Rhein-Sieg-Kreis haben der Hegering Siebengebirge und der Hegering Agger-Sieg gemeinsam eine Sammelstelle eingerichtet, eine Gefriertruhe beschafft und die Logistik organisiert; die Hegeringe teilen sich die Kosten. Dort können die Mitglieder der beiden Hegeringe das erlegte Raubwild anliefern.

Diese neue Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig den Hegeringen dieses Projekt ist. Sie jagen nachhaltig mit großer Freude und Professionalität und machen sich Gedanken um die Verwertung. Auch das Fell unserer Wildtiere liefert überzeugende Produkte, gerade in der kalten Jahreszeit heißt das Angebot: Natürlich warm!

 

 

 

Hubertus - Schutzpatron der Jäger

Es ist ein ganz wichtiger Termin für uns Jäger im Siebengebirge, Anfang November die Hubertusmesse. Am Sonntag, den 04.11. trafen wir uns in der Pfarrkirche Sankt Martin in Bad Honnef/Selhof. Wie auch im letzten Jahr waren die Farben rot und grün sehr präsent. Wieder feierten die Karnevalisten von der Karnevalsgesellschaft „Halt Pol“ und die Jäger vom Hegering Siebengebirge einen gemeinsamen Gottesdienst. Wir gedenken unseren Verstorbenen, feiern unsere Schutzpatrone und freuen uns auf die kommende Session und auf unsere herbstlichen Jagden. Der „Introitus“, geblasen von der Bläsergruppe des Hegeringes begrüßte ein volles Gotteshaus. Die Nächstenliebe, die Achtung der Schöpfung und damit die Grundlage unseres Zusammenlebens waren das zentrale Thema der Lesung und der Predigt von Dr. Herbert Breuer. Wir müssen grundlegende ökologische Zusammenhänge erfahren, es beginnt mit ganz kleinen Lebewesen, den Insekten. Wir Jäger haben uns in diesem Jahr die Förderung der Insekten zum Ziel gesetzt. Sie sollen geschützt werden, damit sie sich vermehren können; sie sind dringend erforderlich für ein nachhaltig funktionierendes Ökosystem. Kein Obst, kein Gemüse wie Tomaten und Gurken ohne ihre Mithilfe. Dr. Breuer betonte, dass wir schon im Kleinen die wunderbare Schöpfung Gottes erkennen können, sie lieben lernen und sie mit tiefer Dankbarkeit annehmen können. Auch zur Nächstenliebe zählt das Motto der Karnevalisten. Jeder Jeck ist anders, aber er gehört zu uns. Freude verbreiten, andere zum Lachen bringen, ein ganz wichtiger Weg zueinander zu finden, sich wohl zu fühlen. Auch hier erfahren wir die Botschaft des Evangeliums, nur in der Achtung unserer Mitmenschen den Weg zum guten Zusammenleben zu finden.

Die Bläsergruppe des Hegeringes begleitete den Gottesdienst in beeindruckender und teilweise auch nachdenklich stimmender Weise. Es ist geht uns Jägern schon sehr nahe, wenn wir im Gottesdienst aller unserer Verstorbener so würdevoll gedenken, dann aber auch mit großer Freude den jagdlichen Melodien lauschen. Das „Sortie“ unsere Bläser und der Segen von Herrn Dr. Breuer mit den besten Wüschen für alle Mitfeiernde beendete ein Fest, was uns Mut gegeben hat.  Wir die Jäger und die Karnevalisten freuen uns auf neue Begegnungen.

Dank an Alle sei gesagt, Dr. Breuer für seine guten Worte, Anette Calkin und unseren Bläsern für die so gekonnte musikalische Begleitung des Gottesdienstes und die tollen Zugaben im Anschluss an den Gottesdienst- großer Applaus. Auch dem Team, das das Gotteshaus so bunt und herbstlich geschmückt hat, es war ein rundum  schöner Tag.

 

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