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Jubiläumskonzert der Bläsergruppe

Der Hegering Siebengebirge hatte eingeladen zum Jubiläumskonzert unserer Bläsergruppe.

Vor 50 Jahren wurde die Bläsergruppe gegründet, ein wirklich guter Grund, ein großes Fest zu feiern. Nach einer langen Vorbereitungsphase mit Planungen von Ort, Ablauf, Inhalten und Vielen mehr wurden dann die Einladungen verteilt. Auch die örtliche Presse informierte umfangreich. Alle waren sehr gespannt. Wir trafen uns dann im Park vom Haus im Turm in Rhöndorf, ein perfektes Ambiente; ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch. Unter schattigen Bäumen, ein kühlender Wind, für erfrischende Getränke war gesorgt. Und dann konnte das Fest beginnen, unsere Bläsergruppe begrüßte ein großes Publikum mit der „Begrüßung“, auch der Hegering freute sich, dass so viele Menschen erschienen waren.

Mit bekannten Jagdliedern, Hörnerklängen und dem Jägerchor begann ein großartiges Konzert. Und schon da wurde an der Reaktion der Zuhörer deutlich, was Jagdmusik, unser gelebtes Brauchtum bewirken kann. Sie löst Emotionen aus, kann das Herz berühren, Gänsehautgefühl erzeugen. Die Bläser können unsere Freude an der Jagd zum Ausdruck bringen. Auch zur Ehre von besonderen Ereignissen klingen unsere Hörner, nicht zuletzt gehören auch Trauer und Abschied dazu. Was manchmal schwer mit Worten ausgedrückt werden kann, kann unsere Musik vermitteln.

Den zweiten Teil gestalteten fünf Parforcehörnerbläser, festliches Halali, Fanfaren und fröhliche Melodien erklangen, immer wieder großer Beifall. In seiner Festrede erinnerte Hubert Feldhaus an die Gründung der Bläsergruppe und bedankte sich bei den Akteuren, die die Erfolgsgeschichte maßgeblich mit geprägt haben. In gewohnt humorvoller Art erzählte er auch Anekdoten aus den vergangenen Jahren, die uns zum Lachen brachten. Wichtig ist in der Gruppe vor allem auch der persönliche Kontakt, das gemeinsame jagdliche Erleben. Höhepunkte sind immer wieder die öffentlichen Auftritte, gerade die jährliche Hubertusmesse in Bad Honnef ist ein fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit unserer Jägerschaft, immer mit sehr positiver Resonanz von allen Seiten.

Im folgenden Teil wurden Märsche gespielt, aber auch Volksweisen, bei denen viele von uns mitsingen konnten. Beim „Gamsschützenmarsch“ und dem Stück „Wenn der Auerhahn balzt“, zeigten auch Solisten ihr großes Können.

Dann kam der Auftritt unserer „Gebrauchsbläser“. Irene Feldhaus moderierte und erklärte den Zuhörern den Ablauf eines Jagdtages mit denen hier fest verankerten Jagdsignalen. Es wurde deutlich, wie wichtig Jagdsignale für eine gut organisierte, sichere Jagd sind: Jagdhörner sind auch in Funklöchern weithin zu hören und damit durch Handys nicht zu ersetzen. Nicht zuletzt ehren wir Jäger das erlegte Wild durch individuelle Signale und laden dann ein zum geselligen Zusammensein. Unsere Gebrauchsbläser, darunter auch einige zum ersten Mal, hatten große Freude vor einem so zahlreichen Publikum zu spielen. 

Der Schlussteil war geprägt von Jagdstücken aus Frankreich, für mich immer ein Höhepunkt. Frankreich und die Parforcehörner sind der Anfang der Jagdmusik, die dann virtuos für Ventilhörner weiterentwickelt wurde. Schwungvoll gespielte virtuose Stücke, mitreißende Melodien und feierliche Märsche, Bläser, die mit Freude spielten, das ging vielen sehr nahe. Danach der Abschied: „Kein schöner Land“ und der von Anette Calkin arrangierte „Sonnenuntergang“; ein letzter Gruß.

Aber das sollte nicht der Abschluss sein. Alle unsere Bläser versammelten sich noch zum Jägermarsch und danach zum Stück „Auf Wiedersehen“, ein großer Abschied. Wir werden wieder zusammenkommen und wüschen allen, die gekommen sind eine schöne Zeit, Gesundheit und Freude auf allen Wegen.

Großer Dank geht an Anette Calkin, die unsere Bläsergruppe mit ganz viel Gespür und Gefühl so meisterlich führt und an unsere Bläser für die Zeit, die sie aufbringen, um so gekonnt zu spielen. Aber auch an all diejenigen, die dazu beigetragen haben, dass es so ein beeindruckendes Fest wurde. Wir haben sehr viel Lob erhalten, ich gebe es an alle weiter. Eine ältere Dame brachte es auf den Punkt: „da bin ich seit mehr als 50 Jahren mit einem Jäger verheiratet, aber so etwas Schönes habe ich noch nicht erlebt“ Danke!

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