Hegering Kalender

Category ImageDonnerstag, 13.12.2018
Bläserprobe
Category ImageMittwoch, 19.12.2018
Probe Gebrauchsbläser
Category ImageDonnerstag, 20.12.2018
Bläserprobe
Category ImageSamstag, 22.12.2018
Vollmond
Category ImageDonnerstag, 27.12.2018
Bläserprobe

Hegering

Bericht des Hegeringleiters zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2014

Das bestimmende Thema der Jägerschaft im Jahre 2014 war die Novellierung des Landesjagdgesetzes. Der Entwurf dieses Papieres wurde Mitte September veröffentlicht. Der Inhalt, die Kommentierung und die bisherigen Änderungen sind allen Jägern hinlänglich bekannt.

Wichtig erscheint mir eine Standortbestimmung die aufzeigt wo Jäger in der Gesellschaft stehen.

Jagd ist eine legitime Nutzung von Naturgütern die von allen Jägern mit Freude betrieben wird. Vor nicht allzu langer Zeit war die Jagd fest in der ländlichen Lebensführung verankert. Auch die städtische Bevölkerung stellte die Jagd grundsätzlich nicht in Frage. Gott sei Dank hält diese Verankerung in unserem Umfeld bis heute.

In den letzten 20 Jahren hat sich im Allgemeinen ein gravierender Wandel vollzogen. Zunehmend weniger Personen erfahren einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen nachhaltiger Bereitstellung von Naturgütern und Verbrauch. Dies geht einher mit zunehmender Urbanisierung der Bevölkerung und einer unersättlichen Konsumerziehung. Diese Situation kann man als Entfremdung von der Natur ansehen. Gleichzeitig wird eine fiktive Natur durch idealisierte Naturfilme und Berichte ins Haus geholt. Der Jäger wird, ebenso wie andere Naturnutzer, mit einer negativen Rolle bedacht und sie sind eine deutliche Minderheit.

Ein anderer bedenkenswerter Aspekt besteht darin, dass Entscheidungen Einzelner wie auch einer Gesellschaft von Gefühlen domminiert werden. Dass Jagd notwendigerweise mit Tötung verbunden ist verhindert bei vielen Laien eine positive Gefühlsprägung.

Das Dilemma in dem sich die Jägerschaft befindet ist nicht, dass sie Kritik ausgesetzt ist, sondern dass sie einer wohlfühlorientierten Gesellschaft gegenübersteht.

Das Fundament auf dem die Jagd in einer urbanen Gesellschaft ruht ist die Tatsache, dass sie einem Gemeinwohl orientierten Zweck erfüllt. Das ist sowohl die Schadensverhinderung in der Kulturlandschaft, die Verhinderung von Wildkrankheiten, aber auch die Erhaltung von der Jagd anvertrauten Wildtierarten. Allein die Freude an der Jagd würde heute nie eine begründende Akzeptanz finden. Nichts destotrotz ist sie die Motivation zur Jagdausübung.

Ich möchte sie mit diesen Ausführungen darauf einstimmen, dass mit Rechthaberei keine Auseinandersetzung zu gewinnen ist. Auch die Gefühlsebene bietet uns keine Überzeugungsplattform. Somit bleibt nur eine sachliche, fundierte Diskussion um Stimmen für unser Anliegen zu gewinnen. Jeder von uns trägt, ob er will oder nicht, zur Meinungsbildung bei. Ihre Argumente sind für sie plausibel, prüfen sie aber auch, ob die Argumente aus Sicht anderer nachvollziehbar sind. Polterei gehört nicht dazu.

Weiterlesen: Bericht des Hegeringleiters zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2014

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok