Hegering Kalender

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2015

Hegering zeichnete Gastronomen aus

„Heute Jagd“ steht jetzt im Herbst wieder regelmäßig auf Hinweisschildern an Waldwegen und Straßen. Warum auch heute noch Jagd in Naturräumen stattfindet, ist der Bevölkerung mittlerweile nicht immer offensichtlich.HR-Siebeng-Oelberg-2015

Die Jägerschaft möchte hierzu eine einfache und sehr ehrliche Antwort geben. Dr. Heinz Jüngst, der Hegeringleiter im Siebengebirge, formuliert es folgendermaßen: „Jeder der Wildfleisch ißt, nutzt die natürlichen Ressourcen unserer Wälder. Jeder der auf einem Holzstuhl sitzt der aus heimischem Holz hergestellt ist, tut das auch. Wir Jäger stellen das Wildbret für die Bevölkerung zur Verfügung, so wie die Waldbauern für den Holzeinschlag sorgen. Die Erntezeit der Jäger ist der Herbst und Winter. Wildbret, also das Fleisch von wild lebenden Tieren wie Reh, Wildschwein, Hirsch und Hase ist fettarm, reich an Spurenelementen und vor allem maximal Bio und immer nachhaltig erwirtschaftet.“

Zur Förderung der Nutzung von Wildbret als das regionale Premiumprodukt der Jagd wird der Hegering zukünftig Restaurants auszeichnen, die ihr Wildbret aus heimischen Revieren beziehen. Als erstes Restaurant hat sich das Gasthaus auf dem Oelberg verpflichtet und erhielt am Freitag den 4.12.2015 um 17:00 Uhr auf dem Oelberg die Auszeichnungsurkunde des Hegeringes.

Hr. Prinz, der Restaurant Betreiber, freute sich über die Auszeichnung: „Wir beziehen seit Jahren unser Wildbret direkt aus den umliegenden Jagdrevieren des Siebengebirge und wissen, dass unsere Kunden großen Wert auf heimisches Wildbret in unserer heimischen Küche legen. Nach einem Wandertag auch Wild aus dem Siebengebirge mit Blick über unsere Berge zu genießen ist ein besonderes Erlebnis.“ Zur Definition der Herkunft aus heimischen Revieren, die das Wildbret liefern, bezieht sich der Hegering auf eine gesetzliche Vermarktungsregel für Jäger. Gemäß der sind Jäger berechtigt, Wildbret innerhalb eines Radius von 100km zu vertreiben. Im Umkehrschluss verpflichtet sich also der Restaurantbetreiber das Wildbret aus diesem 100km Umkreis zu beziehen. Bei der Übergabe der Urkunde an Hr. Prinz vom Gasthaus auf dem Oelberg bliesen die Jagdhornbläser Jagdsignale und stellten somit den Bezug zwischen Jagd und Wildbret auch klanglich her.

Besucherrekord bei der Hubertusmesse - 08. November 2015

Die Hubertusmesse verzeichnet erneut einen Besucherrekord. Bis zum letzten Platz besetzt war die Bad Honnefer Pfarrkirche Sankt Johann Baptist als am vergangenen Sonntagabend der Hegering Siebengebirge zur Hubertusmesse geladen hatte. Mehr als 550 Teilnehmern besetzten die 480 verfügbaren Sitzplätze, standen in den Gängen und unter den Emporen. Teilnehmer der ökumenischen Veranstaltung waren neben den Hegeringmitgliedern und ihren Familien auch wieder viele Besucher aus Bad Honnef und Umgebung, die durch die besondere Atmosphäre dieser Messe angezogen wurden.

In der Predigt spannte Dr. Breuer einen Bogen zwischen den ideellen und den professionellen Nutzern des Waldes. Wenn Mountainbiker, Förster, Jäger, Naturschützer, Wanderer gegenseitig Verständnis für die jeweils andere Art der Nutzung des Waldes haben und Rücksicht aufeinander nehmen, wird das am Ende auch zum Wohle für die wildlebenden Tiere und Pflanzen sein.

Zum Abschluss der Messe segnete Hr. Breuer die zahlreichen Hundebesitzer, die mit ihren Vierbeinern erschienen waren sowie die Falkner, die diesmal mit einem Rotschwanzbussard, einem Habicht und einem Falken vertreten waren. Besonders anschaulich wurde die Bedeutung auch der Tiere in diesem Gottesdienst als Hr. Breuer seine Hand durch einen Falknerhandschuh schützte und Anoki, den Rotschwanzbussard in die Höhe hielt.

Musikalisch stimmungsvoll begleitet wurde die Messe durch die Jagdhornbläser des Hegerings Siebengebirge unter Leitung von Annette Calkin. Im Anschluss an die Messe spielten die Bläser noch einige jagdliche und klassische Stücke, bevor sie mit Applaus verabschiedet wurden.

 

 

Sommer, Sonne satt für die Jäger des Siebengebirges

Bei bestem Wetter trafen sich am Sonntag den 23.8. die Jäger des Hegering Siebengebirge zum SommerschießenJagdhornblaeser Sommerschiessen2015-k und Grillen auf dem Schießstand des St. Hubertus-Schützengesellschaft in Rhöndorf.

Eingeleitet und begleitet wurde die Veranstaltung durch Jagdsignale. Jagdsignale gehen auf die Zeit zurück in der es noch keine Handys gab und in unwegsamem Gelände über Hornsignale kommuniziert werden musste. Am Sonntag rief das Signal „Zum Essen“ die Jäger zu Kartoffelsalat und Schnitzel.

Über vierzig Jäger mit Freunden und Familien waren gekommen um herauszufinden, wer die ruhigste Hand und das schärfste Auge hatte. Für viele Jäger war es zunächst ungewohnt mit dem Luftgewehr zu schießen, doch konnte durch einige Probeschüsse Sicherheit gewonnen werden. Auch Nichtjäger und Jugendliche beteiligten sich am Sommerschießen. Gerade bei den Jugendlichen aber auch immer wieder bei den Nichtjägern gibt es erstaunliche Talente in der Schießfertigkeit. Gelegentlich wird hierbei dann auch die gelebte Familienhierarchie auf den Kopf gestellt. So hat Lea von der Mark, die Gewinnerin in der Kategorie der Jugendlichen besser geschossen als ihr Vater, der Jäger ist.

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Schießnachweis für Bewegungsjagd - Vorstand erfolgreich

Mit dem Inkrafttreten des neuen LandesjagdgesetztesHR-Vorstand-Schiesskono-2015 geht auch eine wichtige Änderung für Geselleschaftsjagden (Jagden mit mehr als vier Personen) einher.


Voraussetzung für die Teilnahme an einer Bewegungsjage auf Schalenwild ist die Vorlage des jährlich zu erwerbenden "Schießnachweises für Bewegungsjagden".
Dieser kann auf einem Schießstand oder in einem Schießkino erlangt werden.

Auf zwei vom Hegering gebuchten Terminen im Schießkino in Kerpen konnte dieser Schießnachweis in den drei erforderlichen Disziplinen bereits erworben werden.
Weitere Termin sind gebucht und sind hier auf der Homepage unter "Termine" eingefügt.

 

AMM

Landesjagdgesetz NRW tritt am 28.05.2015 Mai in Kraft

Nach jahrelanger teils sehr emotionaler Diskussion hat der Landtag in Düsseldorf mit den Stimmen von SPD / Grünen und der Piraten das „Ökologische“ Jagdgesetz verabschiedet. Das Gesetz tritt nach seiner Verkündigung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Nordrhein-Westfalen am 28. Mai 2015 in Kraft. Die Diskussionen und Demonstrationen haben wenigstens erreicht, dass wir Jäger in die öffentliche Wahrnehmung getreten sind. Dort stoßen wir häufig auf ein Wissensdefizit bei den Nicht-Jägern, daran müssen wir in Zukunft verstärkt arbeiten.

Was kommt nun auf uns Jäger zu?

Die wichtigsten Einschnitte betreffen vor allem die Niederwildjagd. Die Liste der Wildarten, die überwiegend die Niederwildjagd betreffen, wurde radikal gekürzt beispielsweise im Bereich Tauben- und Entenjagd auf nur noch je eine bejagbare Art; auch bei den in den landwirtschaftlichen Kulturen immer größere Schäden anrichtenden Gänsen sind starke Einschränkungen festgelegt.

Die neu festgelegten Jagdzeiten für Raubwild können nicht nachvollzogen werden, neueste „wissenschaftliche Erkenntnisse“ sollen dabei berücksichtigt worden sein. Andere „grüne“ Amtskollegen von Herrn Remmel haben jedoch andere Erkenntnisse.

Eine erschwerte effektive Bejagung der Beutegreifer kommt ebenfalls hinzu. Das Gesetz verbietet die jagdlichen Totschlagfallen; weiter erlaubt bleiben nur Mäuse- und Rattenfallen zur Schadnagerbekämpfung, sowie Totschlagfallen der Bisamratten- und Nutriafänger. Sicher arbeitende erlaubte Lebendfallen als Alternative, wie Wipprohrfallen, stellen neben den Preisen für die vorgeschriebene elektronische Überwachung einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Auch die mit der Aufstellung dieser Fallen verbundenen bürokratischen Regelungen und Auflagen – Meldepflicht, Kontrolle, etc. -werden die Fallenjagd deutlich unattraktiver werden lassen. Dies ist offensichtlich auch so gewollt.

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