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Trichinenuntersuchung

 

Für die Trichinenprobenentnahme sind die Jäger zuständig. Zuvor ist jedoch ein Antrag beim Kreis zu stellen, dem ein Schulungsnachweis in der Wildbrethygiene, Schulung zur „Kundigen Person“, beizufügen ist. Den Antrag gibt es hier.

 

Der Nachweis der Sachkunde erfolgt durch die Teilnahme an einer Schulung zur „Kundigen Person“, sofern diese auch den Bereich Trichinenprobenentnahme abdeckt, was i. d. R. der Fall ist. Die Übertragung der Entnahme von Trichinenproben erhält auf Antrag jeder sachkundige Jäger, der seinen Wohnsitz im Rhein-Sieg-Kreis hat und einen gültigen Jagdschein

 

Merkblatt zur Entnahme von Trichinenproben bei erlegten Wildschweinen

Alle entsprechend geschulten Jäger dürfen nach einer erfolgten schriftlichen Übertragung durch das Veterinäramt Trichinenproben selbst entnehmen.

Hierzu muss der Jäger im Besitz amtlicher Wildmarken und amtlicher Wildursprungsscheine sein, die alle Revierinhaber beim für sie zuständigen Veterinäramt erwerben können.

Für die Untersuchung auf Trichinen eignet sich insbesondere die sehnenreiche Muskulatur aus den Zwerchfellpfeilern (Bild 1), des Vorderlaufs (Bild 2) und der ggf. der Zunge.

Benötigt wird für die Untersuchung Muskelfleisch aus den genannten Bereichen in einer Menge von 60 Gramm, was etwa der Größe eines Hühnereis entspricht.

  Bild 1 Zwerchfellpfeiler in der Markierung in der Bildmitte
 

Je Tier sollten zwei Teilproben aus den genannten Bereichen genommen werden.

Weil sich die Zwechfellpfeiler für die Untersuchung besonders gut eignen, sollte beim Ausweiden der Tiere das Zwerchfell keinesfalls herausgerissen und mit dem Aufbruch beseitigt werden.

Lassen Sie beim Ausweiden des Wildschweins rückenseitig einen wenigstens 15 cm breiten Saum des Zwerchfells im Wildkörper oder entnehmen Sie die Zwerchfellpfeiler als Probenmaterial unmittelbar beim Ausweiden der Tierkörper.

Eine zweite Teilprobe sollte aus der Muskulatur des Vorderlaufs entnommen werden.

  B2 Entnahme einer Fleischprobe aus der Vorderlaufmuskulatur

Bitte achten Sie darauf, dass möglichst keine Borsten des Tieres am entnommenen Fleischstück anhaften.

Beide Teilstücke der Probe sollen zusammen eine Menge von 60 Gramm nicht unterschreiten.

Geben Sie beide Teilstücke in eine kleine Plastiktüte und verschließen Sie diese.

Markieren Sie den derart beprobten Tierkörper mit einer Wildmarke am Rippenbogen oder Bauchlappen.(Bild 3) Füllen Sie nun den amtlichen Wildursprungsschein bzw. Antrag auf Untersuchung auf Trichinen aus. Wichtig ist hierbei die Übertragung der Nummer der amtlichen Wildmarke auf den Schein, damit jede Probe sicher dem Tierkörper zugeordnet werden kann.

Verwenden Sie unbedingt für jedes Tier einen Schein und füllen Sie den Schein vollständig aus.

Kennzeichnen Sie bitte die Tüte mit den Fleischproben mit der Nummer der amtlichen Wildmarke, damit eine Verwechslung mehrerer Proben unmöglich ist.

Geben Sie die Tüte mit der Trichinenprobe und den Untersuchungsantrag bzw. den Wildursprungsschein  zusammen in eine Tüte oder einen Umschlag. . Keinesfalls dürfen die Fleischproben und der Schein zusammen in eine Tüte gegeben werden, da hierdurch der Schein durch austretende Fleischsäfte unbrauchbar wird.

Sorgen Sie bitte dafür, dass stets Schein und zugehörige Probe zusammen verpackt werden, damit keine Verwechslungen entstehen.

Bild 3 :Beprobtes und mit Wildmarke versehenes Wildschwein

mit den entnommenen Trichinenproben aus den Zwerchfellpfeilern und des Vorderlaufs

 

Beachten Sie bitte , dass aufgrund der verschärften rechtlichen Bestimmungen nur noch korrekt entnommene und verpackte Proben mit Wildursprungsschein bzw. amtlichen Untersuchungsantrag zur Untersuchung angenommen werden können.

Geben Sie bitte die Probe unverzüglich zur Untersuchung bei der vom Veterinäramt benannten Untersuchungseinrichtung ab.

Beprobte Tierkörper dürfen erst nach Erhalt des negativen Untersuchungsergebnis vermarktet werden. Die Untersuchungspflicht gilt auch für ausschließlich im privaten Bereich verwertete Tierkörper.

Rückfragen beantwortet das Veterinäramt unter 02241 13 2137 oder 13 2610

Rhein-Sieg-Kreis

Der Landrat

Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt

Kaiser-Wilhelm-Platz 1

53721 Siegburg

 
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